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Welcher Maulkorb für welchen Hund?

Maulkorb
Wenn man sich das erste Mal mit Maulkörben auseinandersetzt, wird man von dem Angebot erschlagen. Wir helfen dir durch den Materialdschungel! Man kann grundsätzlich zwischen Maulkörben aus Kunststoffen und Metall unterscheiden. Es gilt, den Zweck der Verwendung zu beachten: Trägt dein total netter Hund den Maulkorb als Pflichtkorb bspw. in Öffis, kannst du über Kunststoffkörbe nachdenken. Es gilt allerdings immer zu bedenken, dass die Beißsicherheit bei Weitem nicht der eines Stahlmaulkorbes entspricht. Solltest du dich für einen Korb aus Hartplastik entscheiden, so wird bei dem überwiegenden Teil der Angebote sehr wohl ein gewisser Grad an Sicherheit gegeben sein. Der Preis ist attraktiv und es gibt sie in vielen verschiedenen Farben. Wenn wir zu Maulkörben aus thermoplastischem Kunststoff oder Biothane kommen, gilt der Hinweis: „Wenn ich mit dem Maulkorb in der Hand bequem eine Kaffeetasse greifen kann, dann kann ein Hund damit zubeißen“. Leider mussten wir in unserem Traineralltag diese Erfahrung immer wieder machen. Deshalb warnen wir: Sollte dein Hund in manchen Situationen seine Zähne nicht im Griff haben – Hände weg von diesen Körben! Wie sieht es mit Metallkörben aus? Es gibt Hersteller, die sehr dünnen Draht verwenden, was sich vorteilhaft auf das Gewicht auswirkt. Bei ernsthafter Beschädigungsabsicht lautet hier wieder die Devise: „Ich kann’s biegen, der Hund auch“. Je nachdem ist es schade ums Geld – oder der perfekte Kompromiss. Es gibt eine gute Auswahl an Herstellern, die robuste Stahlmaulkörbe fertigen. Die sind natürlich schwerer, aber dafür kann man sich auch sicher durch die (Um)Welt bewegen. Maulkörbe aus Stahldraht gibt es verzinkt, schwarzgummiert, aber auch viele Farblackierungen sind möglich. Bei allem, was nicht verzinkt ist, sollte man bedenken, dass sich aufgetragene Beschichtungen abnutzen. Die freigelegten Stellen sind nicht mehr vor Korrosion geschützt und verringern die Lebenszeit des Maulkorbs – allerdings nicht in einem gravierenden Ausmaß. Trotzdem: Maulkörbe kann man sowieso nie genug haben!

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